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Depressionen sind scheiße

Depressionen sind scheiße. Ein Hobby, mit dem ich seit fast einem Monat, Spaß hatte, nervt mich mit einem mal nur noch und fügt mir nur noch mehr Stress zu. Und jetzt steh ich wieder da, mit nix. Nix zu tun, nix das mir Spaß macht.

Die letzten Tage konnte ich kaum schlafen. Nachts von Alpträumen und Wahnvorstellungen wieder mal geplagt weil meine Tabletten alle sind. Kopfschmerzen dadurch, und den ganzen Tag nur am Schmerztabletten fressen.

Im Wahn die Wände bemalt mit Wasserfesten Stift und das Holz ruiniert. Ich handle mir echt immer wieder Ärger ein. Ich wünschte, ich könnte die Schuld woanders suchen, aber ich weiss das nur ich selbst Schuld an meiner Situation bin. Das alles falsch läuft in meinem Leben.

Ich hatte als Baby eine Gehirnblutung. Wäre ich dadurch nur gestorben. Die Ärzte sagten das ich eine geistige Behinderung davontragen würde und das ich niemals auf eine normale Schule gehen würde. Und ich hatte auch Probleme beim lernen und generell mit der Schule. Und trotzallem das meine Mutter eigentlich davon am besten Bescheid wissen müsste, gab es immer Ärger wegen einem Eintrag oder einer schlechten Note. Dabei hab ich mich wirklich angestrengt. Ich hatte keine wirklichen Freunde und war nur zu Hause. Habe nie was unternommen. In meinen Jugendjahren nie Disco, feiern, Spass gehabt. Und ich bereue es, da Schule so sinnlos für mich war. Ich hab mich wie ein Aussenseiter gefühlt und hatte Angst jeden Tag da hinzugehen. Immer wieder hab ich jeden Abend darüber nachgedacht, was nächsten Tag furchtbares oder peinliches schiefgehen wird. Was ich wieder falsch machen könnte. Ich hab mich angestrengt und es war nie genug.

 Ich wünschte ich könnte irgendwas besonderes. Ein Instrument spielen wollte ich immer. Ich wünschte ich hätte sowas früher gemacht. Ich hab vor einem Jahr probiert Gitarre zu erlernen, aber durch meine psychischen Probleme kann ich mich dafür nicht mehr genug konzentrieren. Genauso wie eigentlich mit jeder anderen Sache. Das ist einfach nur traurig.

Deswegen verletze ich mich wahrscheinlich auch. Es ist komisch, aber das ist das einzige was ich gut kann. Mein ganzer Körper ist voller Narben. Ich mag sie irgendwie. Es unterscheidet mich von anderen und es ist etwas was nicht jeder tut oder was alltäglich ist. Ausserdem beruhigt es mich, wenn ich mein Blut sehe. Ist vielleicht für manche recht schräg, jedoch wahrscheinlich das einzige was mir in Krisensituationen gut hilft.

Es wird immer gesagt, das es nur besser werden kann. Das jedem geholfen werden kann. Aber das glaube ich nicht. Die Leute die sich umbringen, konnte auch niemand helfen. Ich erwarte das auch garnicht. Ich glaube nicht mehr an eine glückliche Zukunft. Aber ich bin noch nicht soweit, das ich mir das Leben nehmen könnte. Besonders da ich große Angst habe, das etwas schief geht und ich wieder in der Psychatrie lande, wo ich schon viele schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich erwarte nix von meinen Leben und ich weiss das es auch nie besser werden wird. Ich lebe einfach so vor mir hin und hoffe wenigstens das ich irgendwie wenigstens Tag um Tag überstehe ohne das ich etwas vermassle.

 Naja dieses Wochenende bei meiner Mutter und heute hoffentlich mal wieder gut schlafen, da ich wieder ein paar Tabletten bekommen habe. Nach fast 4 unruhigen Nächten, habe ich das echt verdient.

18.1.14 01:15


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Gedanken...

Wir lernen unsere Geschichte, Sprachen, Wissenschaften in der Schule. Jetzt fast 6 Jahre später habe ich das meiste entweder vergessen oder habe ich nie gebraucht. Ich habe 12 Jahre meine Zeit verschwendet mit Personen die ich nicht leiden konnte und die mich auch nicht leiden konnte. Wenn man die ganzen Jahre nie Freunde hat oder es sich später als falsche Freunde herausstellen, dann sind 6-9 Stunden pro Tag nur schwer zu ertragen.Aber wenn man die Schule schwänzt kriegt man Ärger und alle tun so als wüssten sie nicht warum man es getan hat.

Aber was will man von Eltern erwarten, die trotz ihrer Probleme 2 Kinder bekommen haben, Und wiederum diese Kinder durch ihre traumatische Kindheit, nur noch mit Medikamenten gegen Depressionen, Schizophrenie und Persönlichkeitsstörungen irgendwie teilweise funktionieren können.

Ich lebe in einem betreutem Wohnen für psychisch kranke.  Jeden Tag muss ich in eine Beschäftigungsstätte wo man 6 Stunden sein muss und jeden Tag den selben Mist machen muss. Dabei umfasst das nur die ersten 3 Stunden aber man muss dann weiterhin, ohne das man etwas zu tun hat, dort noch weitere 3 Stunden verbringen. Wunderbar sag ich nur. Das ich dort vom Personal und von den Besuchern niemanden wirklich leiden kann bringts auch voll. Und obwohl ich dort schon 1 Jahr lang hingehe und die von meinen Problemen wissen, wundert sich jeder wenn man plötzlich keinen Bock auf den Scheiß hat. Doch anstatt mal nachzufragen als man nach 3 Wochen immer noch nicht erscheint (nichtmal vom Wohnstättenpersonal) kriege ich einen Brief, wo drinenn steht, das ich mich umgehend melden soll, ansonsten ist mein Wohnplatz gefährdet. WOW Mich dumm anmachen, wenn ich mal 1-2 Tage fehle weil es mir richtig scheiße geht und dann noch wundern warum, ich mich drüben nichtmal abmelde. Die können mich mal.

Mit meiner Mutter (mit der ich mich ganz gut verstehe) ein Gespräch mit meiner BEtreuerin von der Wohnstätte und der BEschäftigungsstätte und kurz nachdem ich erst wregen Suizidversuchs aus dem Krankenhaus gekommen bin. "Heer XXX Sie müssen sich immer abmelden wenn sie gehen und wenn sie nicht kommen, dann rufen sie wenigstens an". Danach noch was ähnliches von der anderen Tusse und das 20 Minuten lang. Wow hilft mir sicher. Mir gehts schon dreckig genug und dann muss ich irgendwelche Kritik mir wieder anhören. Das es aber in diesem Augenblick sowas von daneben war, merkt dann aber niemand.

Ich schaffe es nicht mich abzumelden. "Dann sollten sie in die Psychatrie um ihre Probleme zu lösen". Da komme ich grad raus, hat mir auch nicht wirklich geholfen. Ich wünschte andere Menschen könnten mehr verstehen was Depressionen sind. Und eine Therapie hilft nicht. Ich hab schon viele Tabletten ausprobiert und hat nix geholfen. 3 verdammte Jahre in der Psychatrie verbracht und schon so viel Scheiße dort erlebt. Meistens kommt man da noch kaputter raus.

Keine Freunde, Keine Freundin und ich lebe nur in meiner Wohnung. Rausgehen tue ich nur wenn ich einkaufe. Mein ganzes Leben eigentlich nur aus Fehlschlägen. Ich wollte eigentlich mal ne Ausbildung, am besten was mit Tieren. Weil sie einen nicht verstoßen und nie Vorurteile haben. Aber ich glaub das werd ich nie packen, da ich einfach zu große Angst vor Fehlern habe. Das ich wieder Mist baue, wie ich es bisher immer gemacht habe. Ich hatte bisher 3 mal ne Chance auf ne gute Beziehung. 3 Menschen haben mich gNaeliebt aber jedes mal habe ich es versaut. Vielleicht waren es auch nur meine Depressionen, die versauen aucch ne ganze Menge. Wenn sie mir nicht ein Lieblingshobby kaputtmachen oder einen wichtigen Termin, dann versauen sie mir alles andere.

Ich hätte gerne einen Hund. Wenigsten ein Lebewesen für das ich mich kümmern kann und das mich auch mag. Aber hier sind Hunde nicht erlaubt. Obwohl mir ein kleiner genügen würde und ich glaube das es mir gut tun würde. Aber wahrscheinlich auch nur ein dämlicher Traum der niemals in Erfüllung geht.

In der Schule sollte man lieber lernen, wie scheiße das Leben ist. Das man wahrscheinlich seine Träume nie erreichen wird. Das man vielleicht für immer unglücklich sein wird und alles und jeden hassen wird. Das das Leben größtenteils nur aus Entäuschungen entsteht. Denn damals habe ich immer noch gehofft das alles anders wird wenn man aus der Schule draussen ist. Aber ich musste schnell das Träume unnötig sind.

 Naja mal so erste Gedanken. Blog wird grundsätzlich recht deprimierend werden und es wird eigentlich immer nur, wenn ich mal Lust habe. Einfach so ein paar Gedanken die ich im Moment habe oder einfach etwas was ich mal ausschreiben möchte. Deswegen erwarte ich keine böswilligen Kommentare, danke.

13.1.14 23:29





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